Immobilienverwaltung für Dritte
Neben dem Eigenbestand verwalten viele Unternehmen des KSD als Dienstleister Immobilienbestände für Dritte. Dies erfolgt in verschiedenen Rechtsverhältnissen, als Treuhandeigentum, nach WEG, durch Pachtverhältnisse oder als reine Verwaltung. Je nach Bedarf wird diese Verwaltungsleistung sowohl in kaufmännischer als auch in technischer Hinsicht erbracht.
Bauträgergeschäft
Die Entwicklung der Binnenwirtschaft zeigt im Bauträgergeschäft ihre Wirkung. Der steigenden Nachfrage nach Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen tragen die Wohnungsunternehmen des KSD wo Bedarf besteht sehr gern Rechnung. Wohneinheiten werden verkauft und viele Einheiten ergebniswirksam an die Erwerber übergeben.
Projektentwicklung, Projektsteuerung und Baubetreuung
Viele Unternehmen des KSD betätigen sich im Bereich der Projektentwicklung und Projektsteuerung. Projekte können sich bei der Umsetzung über mehrere Wirtschaftsjahre erstrecken. Die Unternehmen setzen dabei eigene Schwerpunkte. Wir unterstützen Kunden bei Fragen der Wirtschaftlichkeit, Kosten, Termine und Qualität von Bauprojekten und entwickeln optimale Lösungen. Auf dem Gebiet der Baubetreuung für Dritte gehören KSD-Unternehmen zu führenden Dienstleistern. Dabei sind sie für kirchliche und kommunale Institutionen tätig. Kindergärten, Schulen, Altenpflegeheime, sonstige Betreuungs- und Bildungseinerichtungen und Wohnanlagen werden für Auftraggeber errichtet. Eine technische oder wirtschaftliche Betreuung ist möglich. Diese beginnt beim Ermitteln des konkreten Bedarfs und beim Abstimmen des Raumprogramms mit den Förder- und Genehmigungsbehörden. Weiter werden die Finanzierung geklärt, die einzelnen Gewerke ausgeschrieben, die Aufträge vergeben sowie die Arbeiten vor Ort koordiniert (Bauleitung). Mögliche Zuschüsse werden abgerufen und das Bau(rechnungs)buch geführt. Dies geschieht in engem Kontakt zu den Bauherren.
Vermietung und wohnortnahe Dienstleistungen
Ein wesentliches Arbeitsfeld besteht in der Vermietung von Wohnungen. Durch den Aus- oder Neubau von Gebäuden werden jährlich neue Wohnungen zur Miete geschaffen. Ein Caritas-Stützpunkt befindet sich oftmals in der Nähe zum Objekt. Zudem können wohnortnahe Leistungen in Form von ambulanten Diensten genutzt werden: hauswirtschaftliche Hilfen oder ambulante Pflege. Die laufende Durchführung von Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Bestand hält die Wohnanlagen der KSD-Unternehmen optisch und energetisch auf einem
zeitgemäßen Niveau. Dies ist die Voraussetzung für eine nachhaltige Vermietbarkeit.Portfoliomanagement
Die Entwicklung und Bewirtschaftung des Wohnungsbestandes wird zumeist über ein EDV-gestütztes Portfoliomanagementsystem gesteuert. Im Vordergrund steht hierbei die langfristige wirtschaftliche Sicherung der Objekte. Daten aus der Vermietung, der Hausbewirtschaftung, dem technischen Bereich sowie über die Mikro- und Makro-Lage werden als Parameter der Steuerung zugrunde gelegt. Daraus abgeleitet ergeben sich unterschiedliche Investitionsentscheidungen. Im Vordergrund stehen Maßnahmen zur Energieeinsparung und die Anpassung der Wohnungen an moderne Wohnbedürfnisse (u.a. Barrierefreiheit).
Zu erwähnen sind nicht zuletzt Geschäftsbesorgungen für andere Wohnungsunternehmen sowie die Errichtung von Spezial- und Sonderbauten (Gotteshäuser, Pfarr- und Gemeindezentren), denen sich die KSD-Unternehmen zuwenden. Weitere Details zum KSD-Leistungsprofil können unserer Kompetenzbroschüre entnommen werden.
Neben den genannten Tätigkeiten im Leistungsprofil der KSD-Mitglieder spielen zudem die nachfolgenden Themen eine Rolle, die für die KSD-Unternehmen im operativen Geschäft Berücksichtigung finden:
Nachhaltigkeit
Große Potentiale einer nachhaltigen Entwicklung sieht der KSD in den Bereichen Siedlungsentwicklung, Bauen und Wohnen. So zentral die Bedeutung von Bauen und Wohnen für Menschen ist, so schwer und dauerhaft können die Konsequenzen der Bautätigkeit die Umwelt beinträchtigen. Der Bereich der Erstellung und Bewirtschaftung von Wohnungen ist daher zu einem wichtigen Feld der Nachhaltigkeitsdiskussion geworden. Der KSD thematisiert dieses Problem - so auch 2010 im Rahmen der KSD-Jahrestagung. Sie finden eine Ausarbeitung des KSD ("Nachhaltigkeit in der Wohnungswirtschaft - Definition, Operationalisierung und Handlungsfelder") in der Ausgabe der KSD-Nachrichten 2010-01
Wohnen im Alter
Neben Sanierung und Modernisierung sowie dem Vernetzten Wohnen steht das Thema Wohnen im Alter an oberster Stelle für die Wohnungswirtschaft. Die Mehrzahl der Bevölkerung möchte auch im Alter so lange wie möglich in der angestammten Wohnung bleiben. Das Stichwort lautet also „Wohnen für ein langes Leben“ oder "
In der Heimat wohnen!". Da die Zahl der Wohnungsfertigstellungen auf ein historisches Nachkriegstief gesunken ist, kommen die Impulse beim altengerechten Wohnen nicht aus dem Neubau. Sie liegen im Bestand. Auch bei Bestandsimmobilien ist ein barrierearmer Umbau vielfach technisch und wirtschaftlich sinnvoll. Der Bedarf ist hoch, die ökonomische Machbarkeit gegeben – also eine Herausforderung für Bestandshalter und Investoren. Über das Wohnen im Alter berichtet der KSD in den
KSD-Nachrichten 2008-02